SACHVERSTÄNDIGENBÜRO HOLZSCHUTZ Dipl.-Ing. (FH) Günter Wilmanns gepr. Sachverständiger EIPOS Reg.-Nr.: 1100-16-2003
SACHVERSTÄNDIGENBÜRO HOLZSCHUTZDipl.-Ing. (FH) Günter Wilmanns gepr. Sachverständiger EIPOS Reg.-Nr.: 1100-16-2003
Der Gescheckte oder Bunte Nagekäfer (Xestobium rufovillosum) und der
Trotzkopf (Coelostethus pertinax)
Diese beiden sollen zusammen genannt werden, weil sie am Schadbild für den Laien nicht zu unterschieden sind und beide vornehmlich in Holz zu finden sind, das bereits durch Pilze befallen und quasi durch Braunfäule vorgeschädigt wurde. Zu sehen sind kreisrunde, ca. 3 mm große Löcher, die Fraßgänge gehen quer durch den gesamten Holzquerschnitt. Sichtbarer Unterschied besteht in der Form der zu findenden Kotpillen, die beim Gescheckten Nagekäfer linsenförmig und beim Trotzkopf trogförmig sind. Die Käfer des gewöhnlichen Nagekäfers sind mit 2 - 3 mm etwas kleiner als der Trotzkopf mit 4 - 6 mm, dagegen sind dessen Larven mit bis zu 10 mm diesem ebenbürtig. Eine Bekämpfung erübrigt sich in den häufigsten Fällen, da das pilzgeschädigte Holz ohnehin ausgebaut werden muss, außerdem wirken die herkömmlichen Holzschutzmittel bei diesen Larven kaum.
Als Vollinsekt: 2,5-4,5 mm lang… Die erwachsene Larve ist ca. 4-6 mm groß
(Foto: Cymorek) (Foto: Cymorek)
(Foto: Cymorek) (Foto: Cymorek)
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