SACHVERSTÄNDIGENBÜRO HOLZSCHUTZ Dipl.-Ing. (FH) Günter Wilmanns gepr. Sachverständiger EIPOS Reg.-Nr.: 1100-16-2003
SACHVERSTÄNDIGENBÜRO HOLZSCHUTZDipl.-Ing. (FH) Günter Wilmanns gepr. Sachverständiger EIPOS Reg.-Nr.: 1100-16-2003
Der Braune Splintholzkäfer (Lyctus brunneus)
Dieser Käfer ist ein echter Ausländer, der in Deutschland ursprünglich nicht beheimatet war und erst durch den Import von Laubhölzern in den verschiedensten Varianten sich lokal ausgebreitet hat. Er ist in der Lage eine große zerstörerische Arbeit zu vollführen und ist bei Holzhändlern u.a. gefürchtet, da er Holz aller Arten von Tropenholz bis Eiche befällt und Parkett, Bilderrahmen, Furnierhölzer und Möbel schädigt. Die Larven des 2,5 - 8 mm großen Käfers entwickeln sich im Gegensatz zu den anderen Arten in 5 - 18 Monaten relativ rasch, so dass sich ein kleiner Befall aus einem Bilderrahmen o.a. schnell über die ganze Wohnung ausbreiten kann. Aus diesem Grunde sind Bekämpfungsmaßnahmen nach einem erkannten Befall auch schnell zu realisieren.

Brauner Splintholzkäfer   (Foto: Rüpke)

Die bis 4 mm lange Larve ist weißlich und stark gekrümmt. Merkmal ist die Stäbchenform (Foto: Rüpke)

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