SACHVERSTÄNDIGENBÜRO HOLZSCHUTZ Dipl.-Ing. (FH) Günter Wilmanns gepr. Sachverständiger EIPOS Reg.-Nr.: 1100-16-2003
SACHVERSTÄNDIGENBÜRO HOLZSCHUTZDipl.-Ing. (FH) Günter Wilmanns gepr. Sachverständiger EIPOS Reg.-Nr.: 1100-16-2003
Holz besteht aus helleren und dunkleren Bestandteilen (Substanzen) - der Zellulose und dem Lignin. Daraus ableitend lassen sich die Holz zerstörenden Pilze nach ihrem Schadbild einteilen:
Braunfäule
Bei Braunfäule oder Destruktionsfäule wird zunächst die Zellulose zerstört. Da sie zur hellen Holzsubstanz gehört, bleibt das bräunliche Lignin erhalten. Somit verfärbt sich das befallene Holz dunkel bis braun. In vielen Fällen entsteht der sogenannte Würfelbruch - erkennbar an den Querrissen.
Zu den typischen Vertretern der Braunfäule gehören:
  • Echter Hausschwamm
  • Brauner Keller- oder Warzenschwamm
  • Weißer Porenschwamm
  • Blättlinge
Weißfäule
Die Weißfäule oder Korrosionsfäule zerstört zunächst das Lignin des Holzes. Es gehört zur dunklen Substanz des Holzes, was zur Folge hat, dass sich das Holz weiß verfärbt und faserig wird.
Zu den typischen Vertretern der Weißfäule gehören:
  • Ausgebreiteter Hausporling
  • Zimtbrauner Porenschwamm
  • Sternsetenpilz
  • Echter Zunderschwamm
Simultanfäule
Einige Pilze greifen beide Holzbestandteile (Zellulose und Lignin) gleichzeitig an und werden daher als sogenannte Simultanfäule bezeichnet.
Typische Vertreter der Simultanfäule sind:
  • Kiefernfeuerschwamm
  • Wurzelfäulen
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