SACHVERSTÄNDIGENBÜRO HOLZSCHUTZ Dipl.-Ing. (FH) Günter Wilmanns gepr. Sachverständiger EIPOS Reg.-Nr.: 1100-16-2003
SACHVERSTÄNDIGENBÜRO HOLZSCHUTZDipl.-Ing. (FH) Günter Wilmanns gepr. Sachverständiger EIPOS Reg.-Nr.: 1100-16-2003
Blättlinge
Zu diesen gehören die beiden typischen Vertreter der Zaunblättling (Gloeophyllum sepiarium) und der Tannenblättling (Gloeophyllum abientinum). Beide sind Nadelholzspezialisten, der erste auf Kiefer der zweite auf Fichte. Im Unterschied dazu steht der Balkenblättling (Gloeophyllum trabeum), der auch Laubholz (z.B. Eiche) befällt. Alle erzeugen Braunfäule und sind an tragenden Bauteilen gefürchtet. Sie zerstören Holz unbemerkt von innen heraus. An Brücken und Dachkonstruktionen auftretende Fruchtkörper bedeuten dann akute Einsturzgefahr! Tauwasseranfall durch Wärmebrücken an im Holz eingebauten Metallbaugliedern ist oft die (unsichtbare) Befallsursache. Blättlinge bilden in der Regel kein Oberflächenmycel. Die Zerstörung, eine Braunfäule, beginnt im Inneren des Holzes und wird meist erst im Endstadium bemerkt, das fast immer mit dem Erscheinen von Fruchtkörpern zusammentrifft.
Blättlinge an verbautem Rundholz (Foto: Wilmanns)
Außen intakt - innen zerstört (Foto: Parisek)
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